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Clemens Prüfer wirft 67,41 Meter!

Geschrieben von Andy . Veröffentlicht in Unsere "Ehemaligen"

WOW - was für ein Wettkampf: bei den diesjährigen Halleschen Werfertagen gelang dem ehemaligen LAC-Athleten Clemens Prüfer (jetzt SC Potsdam) der "große Wurf" - mit fantastischen 67,41m schleuderte er den Diskus weit über die Olympianorm (66,00m) und schob sich auf Platz 2 der Weltjahresbestenliste! Knapp hinter Clemens knackte auch der Magdeburger David Wrobel mit 67,30m die Tokionorm; dem Olympiasieger von Rio, Christoph Harting, fehlten als Tagesdritten auch nur 75cm an der Norm...

Clemens startete in Halle bereits in Durchgang 1 mit einer neuen persönlichen Bestleistung (65,82m) und holte sich damit auch wieder den "Familienrekord" von Bruder Henning zurück, der vor drei Wochen in Neubrandenburg sehr gute 64,89m erreichte. Gestern in Halle gelangen Henning als 6. nur 58,42m - aber in seiner derzeitigen Form hat er den Kampf um eines der drei Olympiatickets sicher noch nicht aufgegeben...

Ergebnisse (Link zu leichtathletik.de)

"Maratom" mit neuer pBL!

Geschrieben von Andy . Veröffentlicht in Unsere "Ehemaligen"

Es war die letzte Chance auf das Olympiaticket für "Maratom" Tom Gröschel: der Hamburg-Marathon. Zweimal wegen Corona verschoben (erst vom 11.04. in Hamburg nach Wien, dann nach Endschede/NL...), fand das Elite-Rennen dann heute auf einem Flugfeld bei Endschede statt. Im hochkarätigen Teilnehmerfeld war auch der Rio-Olympiasieger Eliud Kipchoge aus Kenia am Start, der sich souverän in der Weltklassezeit von 2:04:30 Stunden durchsetzte (oben im Bild mit Tom).

Tom Gröschel lief in seinem vierten Marathon ein beherztes Rennen und war bis zur Halbmarathondistanz mit 1:05:29 sehr schnell unterwegs. In der zweiten Halbzeit fiel leider seine Verfolgergruppe etwas auseinander, so dass Tom zum Schluss allleine auf dem windanfälligen Flugfeld seine Runden drehen musste. Die Olympianorm (2:11:30) schaffte er so zwar nicht, aber dafür verbesserte er seine persönliche Bestleistung um mehr als eine Minute auf 2:12:45 Stunden. Der Traum von Olympia in Tokio (bzw. Sapporo, wo der Marathon stattfinden soll) ist vorbei - zu dem engagierten Auftritt in Endschede kann man aber nur gratulieren!

Jahresrückblick 2020

Geschrieben von Andy . Veröffentlicht in Vereinsleben

Für den LAC Mühl Rosin endet ein ungewöhnliches Jahr: nur im Januar konnte unter „normalen Bedingungen“ Sport getrieben werden – danach kam Corona… Der erste Lockdown Anfang März brachte den Trainings- und Wettkampfbetrieb praktisch zum Erliegen; das Vereinsleben musste bis auf wenige Ausnahmen ruhen. Ein sportlicher Jahresrückblick fällt deshalb natürlich schwer. Statt an sonst etwa 50 Wettkämpfen nahmen LAC-Sportler 2020 nur an acht Veranstaltungen teil. Immerhin wurden bei den wenigen Landesmeisterschaften 23 Medaillen erkämpft: neben sechs Landesmeistertiteln gab es weitere fünf Silber- und 12 Bronzemedaillen.

Erfolgreichster Athlet in diesem Jahr war Christian Sieg, der bei den Hallenlandesmeisterschaften der Senioren in der Altersklasse M30 1x Gold und 2x Silber erkämpfte. Ebenfalls drei Plaketten sammelten in der Halle Florence Ramlow (1x Gold, 2x Bronze) und Ole Kay Burmeister (1x Silber, 2x Bronze). Die einzigen Freiluftmedaillen holte Senior Steffen Stübe (M50): aus Flensburg konnte er Ende September drei Bronzemedaillen mit nach Hause nehmen. Insgesamt schafften es 17 LAC-Sportler auf Podeste bei Landestitelkämpfen.

Marathon in Valencia ohne Happyend...

Geschrieben von Andy . Veröffentlicht in Unsere "Ehemaligen"

Es sollte nicht sein: die Reise zum Valencia-Marathon von "MaraTom" Gröschel stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Bereits in der Woche vorher zwickte die Wade - Physio Dirk Bockelmann hatte dort bereits kein gutes Gefühl; dazu kam ein leichter grippaler Infekt... Im Interview sagte Tom danach: „Es war nicht der Tag, den ich für ein sehr gutes Rennen gebraucht hätte. Ich bekam schnell ein Ziehen in der angeschlagenen Wade. Nach 15 Kilometern ging durch die erforderliche Ausweichbewegung auch noch der Oberschenkel zu.“ Die letzte Zwischenzeit vor seinem Ausstieg lag bei 1:03 Stunden für 20km. Das Eliterennen bestimmten die Afrikaner - der Kenianer Chebet siegte in sehr guten 2:03:00; Tom's Trainingskollege Amanal Petros lief in 2:07:18 Std. neuen deutschen Rekord!

Aufgeben will Tom den Traum von Olympia aber noch nicht. Im Frühjahr 2021 wird es hoffentlich weitere Läufe geben, bei denen Maratom wieder angreifen will. Der LAC drückt die Daumen!

CORONA-Update!

Geschrieben von Toni Kunkel . Veröffentlicht in Vereinsleben

Liebe sportbegeisterte Mitglieder, 

wie bereits durch die Medien ging und wir zwischenzeitlich auch schriftlich erhalten haben, ist ein Training für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr möglich. Somit halten wir daran auch gern fest und bieten das Training wie gewohnt wieder an. Allerdings wird es innerhalb der Trainingsgruppen Corona bedingte Änderungen geben (kleinere Gruppen und max. 2 x pro Woche Training, damit jeder die Chance auf Training hat).

Achtung: Die Dienstagsgruppe von Frau Beutling und Herrn Kunkel fällt bis auf weiteres aus. Alle anderen Gruppen bleiben bestehen. Die Bambini Gruppe von Frau Schulz wird starten, sobald die Gemeinde Mühl Rosin die Halle wieder frei gibt (Infos dazu in der Whatsapp Gruppe). Die anderen beiden Bambini Gruppen starten vorerst noch nicht.

Bei weiteren Fragen wendet Euch bitte an Eure jeweiligen Trainer! Bitte nutzt weiterhin die empfohlenen Hygienehinweise und bleibt gesund.

Mit sportlichen Grüßen der Vorstand

Herbsttrainingslager in Warnemünde

Geschrieben von René Plundrich . Veröffentlicht in Training

In diesem Jahr, das durch die Corona Pandemie geprägt ist, fand am 17. und 18. Oktober unser alljährliches Herbsttrainingslager, in der Sportschule Warnemünde, statt. Mit 22 Athleten ging es Samstagfrüh Richtung Ostsee. Die Älteren wussten, was auf sie zukommt. Trotzdem war die Stimmung gut.

Am Vormittag stand auch gleich die erste Einheit auf dem Programm und das bei bestem Wetter. Konditionstraining und Kurzsprints im Ostseesand brachten alle an ihre Grenzen. Auch der Neptunlauf erfolgte noch vor dem Mittagessen. Fast alle Läufer verbesserten ihre Zeiten vom Vorjahr. Hier hoben sich besonders Ole Burmeister mit 5,55 min., Lennard Zeitel mit 5,57 min., Pepe Syniawa mit 6,02 min. sowie Max Jager mit 6,43 min. hervor.