Herbsttrainingslager in Warnemünde

Geschrieben von René Plundrich. Veröffentlicht in Training

In diesem Jahr, das durch die Corona Pandemie geprägt ist, fand am 17. und 18. Oktober unser alljährliches Herbsttrainingslager, in der Sportschule Warnemünde, statt. Mit 22 Athleten ging es Samstagfrüh Richtung Ostsee. Die Älteren wussten, was auf sie zukommt. Trotzdem war die Stimmung gut.

Am Vormittag stand auch gleich die erste Einheit auf dem Programm und das bei bestem Wetter. Konditionstraining und Kurzsprints im Ostseesand brachten alle an ihre Grenzen. Auch der Neptunlauf erfolgte noch vor dem Mittagessen. Fast alle Läufer verbesserten ihre Zeiten vom Vorjahr. Hier hoben sich besonders Ole Burmeister mit 5,55 min., Lennard Zeitel mit 5,57 min., Pepe Syniawa mit 6,02 min. sowie Max Jager mit 6,43 min. hervor. 

Nach einer ausgediegenen Mittagspause ging es wieder zurück an den Strand; Einheit Nr. 2 stand auf dem Plan. Jetzt war unser Nachwuchs gefragt, welcher das Training leiten sollte. Leandra und Ole, das habt ihr sehr gut gemacht! Nach einem Abschlussspiel, mit immer wieder kurzen, schnellen Sprints im nassen Sand und ordentlich Farbe im Gesicht, war der Tag fast geschafft. Es ging zum Abendessen.

Danach folgte der Fitnesstest, die 3. und letzte Einheit an diesem ersten Tag. 3er Hop, Situp´s, Klimmzüge und Liegestütze mussten absolviert werden. Aber auch hier gaben alle Athleten wieder ihr Bestes. Hannah Koß bewies mit 69 Situp´s in 90 sek. ihre Fitness. Florence Ramlow sprang beim 3er Hop 6,70 m weit und konnte mit 34 Liegestützen eine sehr gute sportliche Leistung zeigen. 33 Stück schaffte Richard Groth. Die Erfahrenste von den Mädels, Emma Schröder, bewies mit 59 Situp´s und einer Weite von 6,30 m im 3er Hop, ihre gute Kondition. Nach diesem anstrengenden Tag hatten sich alle etwas Ruhe verdient.

Typisches Herbstwetter zeigte sich am 2. Tag. Kräftiger Nordwestwind und Regenschauer machte allen ordentlich zu schaffen. Nach mehreren Konditions-einheiten, stand nun noch der Sternwartenlauf an, der von allen körperliche Höchstleistungen abforderte. Auch hier wurden viele Verbesserungen zum Vorjahr erzielt. Vorne lagen hier mit 18,15 min Pepe Syniawa, Lennard Zeitel mit 18,25 min. und mit 21,08 min. Till Stapel.

Wo es uns nächstes Jahr hin verschlägt, wird sich zeigen. Denn in der Sportschule war es vorerst das letzte Mal.

Bildergalerie nur mit Anmeldung sichtbar (168 Fotos J.Kawelke)